Jahrgang 
1816
Seite
528
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Kort- Erndte, die Nachmatt und alle Frucht» Erndte ſehr bequem und ohne allen Nachcheil vol- lendet werden konnte.

Dieſe Erndie war beſonders an Winterforn ſehr geſeegnet, jedoch. war es ein großes Uebel, daß der Weißen faſt allgemein mit Brand befallen war, Die Gerſte war ſehr zurück geblieben, Hafer äber reichlich gewachſen, Tobacs und Hanf war vortrefs lich gediehen.

Die Erndte- Arbeit wurde, da ſie ſpät angefan- gen, erſt 14 Tage vor Michaelis geendet.

Die Dürre dauerte bis.dahin faſt ununterbrochen fort und dauerte noch bis in den Monat October. Durch dieſen Umſtand ward die Saat verzögerte und lief ſchlecht auf, bis endlich Regen erfolgte, da ſelbige denn erſt beſſer hervor kam. Nur in der. vierten Woche nach Michaelis konnte ich das Säen vollenden. Indeß: war die nachfolgende Witterung fruchtbar genug, unr alle Saaten hervorzubringen,

ſo daß im Spät- Herbſt alles ein gutes gedeihliches

Anſehen hatte. Die Kornpreiſe waren- leider äußerſt geringe; 16 bis 18 ßl. a Scheffel,

der Roggen galt--

der Weißen- vl= MO EISE die Gerſte 8- 14= 16-== die Erbſen 9 6. 20-- 22.-=

der Hafer s EE en Mieg]

Der Froſt trat ſchon mit dem 29ſien December ein und gewann ſehr bald einen bedeutenden Grad» ſo daß am 2ſten Januar 181x1 die Fentier durch feine Ofenhiße zum Abthauen gebracht* werden konnten. Mit dem. 3zten Januar verminderte ſich

dieſe Kälte, v, W.