Jahrgang 
1816
Seite
525
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ling hindurch nur einen Tag, um den andern, bey einem Beſtand: von 70 Kühen, Heckſel geſchnitten.

Das Erbſenland ward. mit rothem Kleeſamen beſäet, dreyßig Säcke Bulſier mit: 40, Pf. reinen Saamen waren hinreichend.

In der Nacht vom 1xten auf den 12ten-April fror es ſo heftig, daß die Fenſier nach der Nord- ſeite mit Eis bedeckt waren. Inzwiſchen ſiörte dieſer Froſt die Arbeiten nicht.

Ia der Nacht vom x12ten auf den x3ten April fror es noch ſchärfer. Das Eis war ſo, di&e, daß man es nur mit Mühe aufſchlagen konnte. Mit dem Hacken war nicht in die Erde zu kommen.

Nach dieſem ließ der Froſt nach, allein Kälte und Dürre dauerte fort, und da der Acker bey dieſer Witterung ſo ſehr austrocknete, ſv ließ man fein Haferland und nur das Gerſteland.wenden.

Am 18ten-April erfolgte ein Gewitter, worauf; ſanfter Regen folgte, den aber dürre Winde bald wieder austrockneten.

Am 25ſieun April ward der Leinſaamen ausgeſäet und hierauf am 26ſtien mit der Haferbeſtellung der Anfang gemacht. Die Dürre, verbunden mit kal- ten Winden und Nachtfröſten, dauerte fort, bis am 3ten May ſich Regen einſtellte. Bis dahin war Laub und Gras ganz ausgeblieben. Es regnete jekt vier Tage lang, jedoch blieb. der. Wind imwer