=- 524== blieb durchgängig mit Schnee bedeckt'und hatte, da der Schnee abgethauet war, ein ſehr friſches Anſehen. Mit den erſten Tagen'des März ſtellte ſich Thauwetter mit Regen, dann aber dürrer Oſtk- wind ein; welcher für die Winter-Saat ſehr an» greifend ward. Der Roggen, der ſchon im Wach- ſen war, fror ſehr äb, und ward an vielen Stellen faulig:"Der Weißen verlohr ganz die Farbe, ſchien äber doch niehr der Fäulung zu widerſtehen.
Am Zu ſien März fing ich zuerſt an Wende-Acker zu-hacken, Am 2ten, 3ten und 4ten April wurdei darauf die Erbſen; ſo wie am 7ten ejusd. die Boh- nen geſäet, auch alles ſogleich untergeegt, weil der Acker ſehr imürbe und trocken war.
Mehrere Feldarbeiten wurden folgendermaßen accordirt:
3) Eichne Zäunpfähle wurden ausgehauen 3 100
Stück zu,; ATT 201. 2) Solche vorzuſpikßen 3 xo0 Stück zu"- 5= 3) Eggen-Zähne auszuhauen 3100 Stück zu 6= 4) Weiden wurden gekröpft 3 Stü zu- 323
Mein Beſtand an Ochſen war nur 25. I< Fonnte alſo nur mit 6 Wechſel-Hacken ackern. Sechs Dreſcher blieben während der Saat„'Zeit in der Scheure. Von dieſen mußten zwey jedesmahl 8 Tage lang die Tagelöhner- Arbeiten verrichten. Im Viehhauſe-ward den ganzen Winter und Frühe


