Jahrgang 
1816
Seite
520
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iſt;"daß ſie feine- Kräfte überſteigt." Beſonders wichtig iſt ein gutes und unverdorbenes Heu für die Pferde, denn vieles Heu iſt den Pferden an ſich nicht recht dienlich, und ſchimlichtes Heu bringt ohnfehlbar bey ihnen die Druſe hervor, welche oft ſehr böSartig werden Fann.

Aufeinem gewiſſen Gute befindet ſich ſehr wenige Heuwerbung, und das wenige Heu iſt noch mit Durvick verunreinigt. Da nun das Rindvieh doch auch etwas Heu haben muß, und die Pferde nicht alles befommen können, ſo trift es ſich ſtets ſo, daß, dbgleich das reinſte Heu für das Rindvieh ausgeſucht wird, dennoch daſſelbe ein mit Duwick verunrei- nigtes erhalten muß. Der JInnehaber dieſes Gutes war anfänglich ſehr ſorgſam bey der Heuwerbung und ließ es ſo friſch als möglich zuſammen bringen, er erhielt auch ein ſehr gures und fräftiges Heu, allein die Kühe fraßen es nicht. Nun iſi derſelbe gleichgültiger beym Heuen geworden, er läßt das Heu längere Zeit auf Schwaden liegen und achtet einigen Regen nicht; jeßt frißt das Vieh das Heu beſſer: Alſo auch hier verändern Umſtände die Sache,