-=-= 515== L föpfen(Trifolium alpestre), welcher 1 Fuß hoch wird; Ferner Trifolium montanum mit weißen Blumen, welcher über 1 Fuß hoch wächſt und auf trockenem Boden fortfömmt. Trifolium agrarium, gelber Hopfenklee, welcher x bis 12 Fuß hoch wird. Locus corniculatus, gelber Schotenklee, wird zu 2 Fuß hoch und ſoll ein ſehr gutes Heu geben. Medicago Iupulina oder Fleiner Hopfenflee iſt eben- falls als ein gutes Futterkraut empfohlen worden.
Die Beſchreibung dieſer Kleearten findet man in Matuschka Flora silesiaca, worans ich ſie hier blos angeführet habe.
Wir könnten auch ſehr leicht einen Verſuch mit dem bey uns häufig wild wachſenden rothen Klee (Trifolium medium) machen, welcher härter als der angebauete rothe Klee iſt, und hoch genug zum Mähen wächſt. Nach der Flora britannica untey- ſcheidet ſich dieſer Klee von Trifolium pratense durch einen äſiigern und gebogenern Stengel, längere, linienförmige Nebenblätter, durch die mehrere Kürze der beyden obern Kelchzähne, und eine ſchlaf- fere Aehre.- Die Blättchen ſind elliptiſch, unten graugrün, und am Rände haarig. Ueberhaupt ſind Kraut und Blumen dunkler wie beym Bra- banter Klee.
Wir können alſo den weniger ergiebigen weißen Klee zur Heygewinnung füglich entbehren und ihn
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