angeſäet wird, weil dieſe Gräſer, falls es nicht ausländiſche ſind, nicht von der Kälte leiden... Der rothe Klee wächſt bekanntlich im fetten Boden zu einer ſtarken Höhe und. Dichtigkeit, er giebt un- ſtreitig vier Mal ſo viel Hen als der weiße Klee, (Trifolium repens) deſſen Stengel an der Erde fortranfen, und deſſen Blumenſtiele ſich auf fettem Boden faſt nur allein zu einer Höhe erheben, daß ſie mit der Senſe: gemähet werden können. Dieſer Klee giebt alſo nur weniges Heu, und das Vieh liebt befanntlich die Blumen deſſeiben im friſchen Zuſtande gar nicht, wenn gleich die. Blätter ihm die liebſte Nahrung ſind, daher denn auch der weiße Klee zur Weide der vorzüglichſie iſt. Welche Ark von gelben Klee der Herr Verfaſſer meint, weiß ich nicht; wahrſcheinlich iſt es der gelbe Feldklee(Tri- folium procumbens) welcher nach Matuſchka in England zum Schaaffutter angebauet wird, und ſehr gutes Heu giebt. Dieſer Klee wäre alſo zur Stallfutterung ziemlich an*vendlich, obgleich er ebenfalls wegen ſeiner völlig niederliegenden Stengel nicht gut mit der Senſe zu faſſen ſeyn wird. Es giebt aber noch mehrere des Anbaues werche Kleearten.: 3. B. der gelbe Stein- odex Melilotenflee Trifolium melilotus officinalis) wels c<er aufrecht ſieht und 2 Fuß hoch wächſt. Ferner der brayne Bergklee mit purpurfarbenen Blumen-
Jahrgang
1816
Seite
514
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten


