Jahrgang 
1816
Seite
516
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in: die Weideſchläge. verweiſen wo er feit vielen Jahren ſeinen wohlverdienten Platz behauptet,

Zu Kapitel 6.

VPorſc<hlag, das Saatforn für jede Sorte nach feſten Principien zu beſtimmen,

Man kann eben nicht. behaupten, daß der Meck- lenburgſche Landwirth in Anſehung der Ausſaaß des Getreides gar keine feſten Grundſäße. hätte. Man rechnet hier in der- Regel auf einen Roſtocker Scheffel Ausſaat.zum Weißen 55, zum Rocken 60x zur Gerſte 50 bis 55, zum Hafer 50 bis 40, zu den Erbſen. 70,[INR. u. f w. Zwar wird ſich das Korn auf fettem Acker zuverläßig, beſiauden) und mehrere Halme= beym Weißen oft deren 10.=- aus Einer Wurzel treiben, allein die nachkommen» den Halme werden ſelten mit den erſien reif und) bilden kleinere Aehren. Wer aber einen magern Boden zu dick beſäen wollte, der würde lauter ſ<hmächtige Halme mit ſogenannten Knippoöhren er- bauen, und oft nicht viel über die Einſaat ernten, Es erfordert das Säen in der That viel Nachden- ken und fann nicht leicht nach Einem Leiſien ges ſchehen; ein guter Säemann muß ſeinen Boden kennen, ſonſt wird er nothwendig Fehler begehen. Das Winterkorn, zumal auf kaltgründigem Boden)