Jahrgang 
1815
Seite
390
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vhne Benußung durch Pflanzenwachsthunm;- ver- liere, und eben ſo, daß) was die Cultur oder bloße iytermediäre Bearbeitung des Bodens an Nahrungs- ſtoffen auffchließt, verlorengehe, wenn auch keine Pflanzen ſie"benutzen. Aber felbſt die demAFer mitgetheilte'Düngung wird ſich in einer Reihe von Jahren verlieren, vielleicht nur etwas ſpäter'/'weinn die dadurch erzeugten Fruchkſtöffe nicht von Pflänzen aufgefangen werden, ſondern der bloßen Wirkung der Luft, fo ivie des Waſſers preis gegeben weiden.

Dieſe Anſicht iſt nicht ohne practiſche Anwend» lichkeit. Es folgt daraus

1) Daß es vortheilhaft iſt; den Dung ſobald möglich zu beußen/ damit er nicht unbenußten Nahrungsſtoff erzeuge" und viel Erndten in'der kürzeſien Zeit davon zu nehmen. Du benußteſt'dei- nen Dung alſo wieder in der kahlen Braache, ſtärfer zu Schotenfrüchten, denen Wintergetreide Folgt. Es wird ſich in der dritten Saat kein großer Abſtand gegen die fahle Braache zeigen, und in'der vierten Saat noch'weniger, obgleich die'zweite Tracht'gezen die Braache natürlich, aber nur dann zurück ſteht, wenn die Schötenfrucht nicht üppig genug gewachſen war, um deni Boden die mechaniſche Beſchaffenheit der Braache zu geben.;

2) Wen man ſich die Erzeugung des Nahrungs- ſtoffes als eine von der Thätigkeit der Pflanzen mehr