Jahrgang 
1815
Seite
389
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der Halmfrucht ein Wurzelgewächs im, Herbſte fol- gen läßt, wo die Atmosphäre bis in den Winter hinein mit ihren Niederſchlägen die Wurzeln wach- ſen läßt, die im trocenen warmen Sommer kaum ſich erhalten können. Der Himmel nährt, und die Beihülfe der Erde würde ſich größtentheils verlieren und nicht als fixes Nahrungsmittel zurück bleiben, wenn auch keine Pflanzen ſich finden, die es benußen können. Sollte die nachfolgende Sommerfrucht beſſer wachſen, wenn zwiſchen ihr und der vorjäh- rigen Halmfrucht nicht das Wurzelgewächs oder der Spörgel im Herbſie eingeſchoben wäre?, Es iſt zu bezweifeln." Wohl muß man eingeſtehen, daß die Erfahrungen und Erſcheinungen vieldeutig ſind, Eben dieſer Vieldeutigkeit wegen iſt es aber gewagt, einen Grund aufſiellen zu wollen ,; und deſſen Wirkſamkeit zu graduiren.

Vielleicht iſt wegen ſeiner practiſchen Folgen der Saß zu beachten:

daß die dem Boden durch Braache-Cul-

tur nnd Düngunggegebene Fruchtbar- " keit ſich,'ſie mag durch Pflanzenbau

benußt werden: oder nicht; mit der

Zeit verliere. Zugeben wird man wohl, daß die Fruchtbarkeit, vder die Erzeugung und Aufſchließung von Nah- xyngsſtioffen, welche die Braache gibt, fich auch

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