Jahrgang 
1815
Seite
331
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ſorgfältiger Kultur, wie dieſe bey gehörigem Fleiße geſtatten, kann auch bey der dem Localen angemeſ«- ſenen und deshalb nothwendigen Separation. der Hauswirthe, unter vorbemerkten Umſtänden, auf geringerm Boden die Stallfütterung der Kühe auf den Büdnerſtellen bey einiger Anſtrengung möglich gemacht werden, und ſie iſt ſodann nicht nachzu- laſſen, da das Ganze es erfordert. Immer, be- ſonders aber im lekßten Falle iſt es nothwendig, daß die Büdner außer dem ihnen zugetheilten Garten- und Ackerland, noch eine Wieſe erhalten, welche ihren Bedürfniſſen in der Größe angemeſſen iſt. Fehlen aber Wieſen an dem Orte, und ſind auch in der Nachbarſchaft keine für fie zu erhalten; fo bedürfen ſie etwas mehr Acker, um auf guten Boden ihr Heufutter durch Anbau von Klee, auf ſchlech- tern'aber durch rauhen und bunten Hafer, Spörgel vder anders Mengekorn, welches alles zu Heu'ge- macht wird, zuerſeßen. Alles dies vermögen ſie in ſo kleiner Wirehſchaft beſſer, wie der größere Wirth.

Die vorhin gedachte Schwierigkeit, wegen noth- wendiger Aufſicht über die zu haltenden Dienſtbo- then fällt, hier auh weg; denn der Büdner hat nicht mehr Land, aäls er ſelbſt beſiellen kann; die Stallfütterung wird von ihm, von ſeiner Frau