frühe mit der Braachfur<e" untergea>erte"Miſt ſcheint die Auflockerung ſehr zu befördern; und durch das öftere Durcharbeiten des Bodens mit' deni Miſte vermengt ſich derſelbe ſehr ſtark'mit'det'Ackerkfrume. Auf erwähntem Felde wächſt ausnehmend viel Winterkorn, auch die zweyte Saat iſt ſehr ſchön, nur ſcheint es mir als wenn die 3te Saat im Ver- hältniß zu dieſem ſehr fetten und mürben Acker nicht gut genug iſt, und ich erfläre mir“ dieſe Erſchei- - nung dadurch, daß der Dung faſt ſeine ganze Kraft auf die erſte Saat verwendet hat, weil er ſo ſehr ſchon gleich Anfangs mit der Ackerkrume durchge- arbeitet worden iſt.*) I< will nun aber keines- fvegs weder die Methode der Alten nach der Neues in der Unterbringung des Miſtes vertheidigen, ich halte es vielmehr mit der Mittelſiräße ſs lange bis ich mehrere Erfahrungen hierüber erlangt habe; oder ' auch von mehreren Landwirthen hierüber belehrt worden bin.
Seite 60 und 6x tadelt Herx Dreves die Medlenburgſchen Landwirthe ganz gewaltig, daß ſie sleich den Alten bey der Werbung des Heues zu nachläſſig ſind, und ganz entkräftetes; äausgebleiche tes und geruchloſes Heu, oft eine weißliche und
*) Könnte es auch wohl niht an unſrex Fruchtfolge liegen 2= A. d, R.


