Jahrgang 
1815
Seite
295
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niß des Miſtes müß aus guten Gränden- auch it dem Acker weit leichter und beſſer erfolgen als oben auf."Wird der Miſt"allzufriſch untergea>ert, ſd fömmt bisweilen Unfrautſaame dädurch in' deit Acker/ auch kann die Miſtſtelle naß' feyn, odey auch bey anhaltendem Regen der Miſt ſs'voll Waſſer gezogen feyn daß er/ beſonders auf kaltgrundigem Boden erſt einer Abtrocknung bedarf, ehe man ihif unterbringt. Allgemeine Regeln laſſen ſich in der Landwirthſchaft nur ſehr wenige geben, dieſes Ge- werbe erfordert äußerſt viele Ueberlegung" und es iſt wohl am beſten auch hier, ſo wie überall, die goldne Mittelſtraße zu halten,;

Die Erndten der angeführten" Jahre können ſchwerlich zu Beweiſen der Schädlichkeit eines neuen Verfahrens mit dem Dünger dienen, weil bekannt? tich in allen naſſen Jahren, beſonders das Winter- korn ſtarf im Strohe treibt, nnd wenige Körner, vder doch nur ſc<hmächtige änſeget. Dieſe Erſchei- nung iſt alt und keine8weges ſonderbar" wir habeit dieſe Bemerkung auch in der verfloſſenen Erndte 1815 beym Weißen imtachen können/ welcher allent- halben ſich gelagert hatte und deſſen'langes Stroh nur elende Körner enthält." Daß dieſes'Jahr die frühe Unterbringung des Miſtes hierän nicht Schuld iſt, ſehen wir aus dem guten Körnerertrage des Röckens auf demfelben Felde."Man bemerkt, daß