= 284= geackert werden"konntez;. ganz friſch wird er. nur ſelten untergeackert, und wohl. eben nicht allemal aus. Grundſäßen, ſondern. weil.es ſich gerade ſo zu; trifft; Zur“ vollſtändigen. Verrottung- des Miſies wird doch unleugbar. eine hinreichende Näſſe erfor- dert; und. wir finden daß auf heißem Sandboden der Dung„nie gänzlich verfault, ſondern daß er daſelbſt in Geſialt: von Torffrumen ausgehaket wird und;fär. den Aer unwirkſam bleibt. Wenn nun der Dung» beſonders wenn ex noch viel utnver- fanltes Stroh. epthält, oder, wie wir es nennen, lang iſt, eine, geraume Zeit. auf. dem Acker„liegen bleibt, ſo. muß er doch wohl in. dürren Sommern ſehr austrocfnen 7 und wenn. er nun noch dazu trocken untergebracht werden. muß, ſo kann er wohl unmöglich recht faulen und ſich. gehörig mit der Acferfrume vermengen. Wenn uun ferner. ein ſolcher langer Miſt eine geraume Zeit, vielleicht 2: bis 3 Wochen oben auf liegt, und es erfolgen Plaßregen, welches. um dieſe Zeit: nicht ungewöhnlich iſty ſo ſpült das Waſſer doch unſtreitig, wenn der Acker uneben iſt, die: beſien Kräfte des Dunges weg und in die nahen Gründe, oder wohl; gar in.die Gräben, uud es bleibt faſt;das-reine Stroh zurück, welches dem Acker, wenig helfen Fann; weil die Fäulniß dieſes ausgelaugten Miſies ſchwerlich auf warmen Lande gehörig erfolgen. wird, Die. Fäul-)
Jahrgang
1815
Seite
294
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