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Capitel wenig wiſſen. Er ging dagegen mit wahrem Scharfblick in die Vorzüge der Suffolfer Feldord- nung ein. Er ſagte, daß der Boden dadurch ſo reich und zugleich ſo milde werde, daß der Landwirth damit machen könne, was er wolle= daß er ihn ganz in ſeine Gewalt bekomme= daß er über die Witterung, ſie feye trocken, oder feucht, faſt ganz Herr ſey, und daß'man zu Gerſte ſo gut, wie zu! Hafer nur einmal, zu Weißen, Bohnen und Erbſen auch nur einmal zu pflägen brauche. Ja! einige Suffolker Farmer trieben dieſe Sache ſo weit, daß ſie in ſechs Jahren, wo ſie doch jährlich Früchte baueten, über- haupt nur fünfmal pflügten! Er nannte dieſes aber eine ganz neue Entdeckung und eine ſonderx- hare Erſcheinuna, welche im Klayboden wie im Sande gleich guten Erfolg habe. Ich erwiederte ihm; daß man ſich- dieſe Erſcheinung recht gut er- flären könne, da die'Acker- Erde durch den vielen Compoſt an Kalc<, Aſche und Humus ſo reich ge- worden ſey, vaß ſie der Luftdüngung nicht mehr bedürfe, und ſo pors8, daß ſie“ das Pflügen ent- behren könne. Wenn man nun beym Suffolker Syſtem die Rüben.:in die Weikenſtoppel blos ein- eggey ſodann die Gerſie und den Hafer nach den Rüben, die durch ihr Behacken ſehr viel zur Auf- locferung des Bodens beygetragen hätten, gleich- falls ohne Pflügen einſae, und.mit der eiſernen


