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anfingett zu kränkeln und theils zu ſterben, theils- aber geſchlachtet werden mußten, da es noch Zeit war und in ſo ferne ſie noch zu gebrauchen waren, um nicht den ganzen Verluſt zu erleiden, und ich ſahe mich dadurch bedeutend wieder in meinem Viehſiand zurücgeſeßt. Ihre Kränklichfeit fieng ſich mit einem Röcheln an, welches beſonders und anfänglich beym Freſſen hauptſächlich merklich war, und beſtändig zunahm... Wenn ſie geſchlachtet wur- den, fanden ſich in der Regel die Gedärme und überhaupt die Verdauungswerkzeuge ſo wie über- haupt das Fleiſch in einem geſunden Zuſtande, da- gegen hatten ſie bald am Schlunde,' bald an und in der Lunge, auch am Herzen, große verhärtete Drüſengeſchwülſte, und gemeiniglich war in dieſen Drüfen die verhärtete Materie gelb von Farbe und ganz hart und grüßig, und nur ſelten fand ſich darin dünner Eiter, Ich hatte unter andern einen jungen ſehr ſchönen Stier, der ſchon im Frühjahr, da er alsdann über 4 Jahr alt wurde, angebändigt werden konnte, Den Winter zuvor um Weihnache fen ward mir die Nachricht gebracht, daß dieſes Thier beym Freſſen ſo röchle. Kränfklichkeits hal ber konnte ich vor Anfang des Frühlings das Zim- mer nicht verlaſſen. Ich überzeugte mich nun ſelbſt davon. Er hatte dies Röcheln periodiſch, und er fonnte, wenn ihn dies ſtark zuſeßte, davor nicht


