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Mittel, als durch Selbſtübernahme der Hollände- rey die Lücke wieder auszufüllen, da mir die meh- reren Abgänge an Milch u.ſ. w. zum ſtärkern Auf- zug von Stier- und Starken- Kälbern die Hand boten. Um die Zeit war es auch, als ich angefan- gen hatte, den Kartoffelbau mehr im Großen zu treiben, auch Runkelrüben auf einige Magdeburger Morgen anzupflanzen. Durch den guten Erfolg einer beſſern Pflege, die dadurch meinem Nindvieh wiederfuhr, aufgemuntert, dehnte ich beſonders den Kartoffelbau bedeutend aus. Weil ich nun ſahe,
daß mein erwachſenes, Nußen bringendes Vieh, ſich * dabey ſo wohl befand, ſo glaubte ich auch dem Jungen Aufzug zum ſiärkern Wachsthum nicht beſſer unter die Augen gehen zu können, da es mir dazu, wie geſagt, am hinlänglichen Heu fehlt, als wenn ich demſelben im zweyten Winter ſeines Daſeyns auch Kartoffeln unter Hechſel gäbe, und ſie befamen ſelbige, verhältnißmäßig noch reichlicher als die Kühe, jedoch immer mit gehörigem Hechſel von ge- ſchnittenem Heu und Stroh vermiſcht. Dies gieng auch alles recht gut, und ich fieng auch ſchon an, die guten Folgen davon in Vermehrung meines Viehſtandes recht merklich zu fühlen. Allein meine Freude wurde mir bald vergället, als ſo mancher meiner jungen aufgezognen Stiere, auch ſchon Ochſen, und bereits ſchon gefalbt habenden Kühe


