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Er beſtaudete ſich nachhin gleich. ſtark, erhielt aber ungleich größere Aehren, auch blühete er weit kräf- tiger als der nahe dabey ſiehende ſpät auf friſchem Hürdenlager geſäete friſche Ro>en. Der alte Rocken iſt auch izt weit reiner als der friſche, dies war aber wohl eine Folge der vielen Unfkrauts- Sä- mereyen, die ſich, da der friſche Rocken nicht ge- rieth, unter der friſchen Saat befanden, und die, bey der großen Menge, troß aller angewandten Mühe nicht rein genug heraus geſchafft werden fonnten. In den dortigen Binnenſchlägen iſt lauter alter Rocken geſäet- Er ſieht kräftig, hat lange Aehren, die dem, auf dem benachbarten Bauerfelde ſtehen den friſch geſäeten Rocken ,/ weit vorzuziehen ſind, obgleich der Schlag auf dem Bauerfelde flach, der des Hofſeldes aber ſehr bergicht iſt.
Zu Kronscamp ſind 7 Drömt alten und vier Drömt friſchen Roggen in einem Schlage geſäet. Der Sclag liegt niedrig, muldenförmig, iſt wie das ganze Feld Quellenreich und hat früherhin mit Recht den Namen Borrentin geführt. Jedoch iſt er an einzelnen kleinen Stellen reichhaltig an Lehm. In eben dieſem Schlage ſind an 7 Drömt Weißen mit Erfolg ausgeſäet. Die Erndtezeit im Sommer 1814 war nicht güuſtig,. das Sommerkorn wollte nicht reifen. In den Pauſen ward dieſer Schlag geegget und zur Saat gehafet,/ und am 13te1u


