Jahrgang 
1815
Seite
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feucht, naß, oder halbtrocken auf einander gehäuft worden.

Hundertfältige Erfahrungen haben es beſtätigte daß verdorbene Nahrung nicht allein gewöhnliche Krankheiten, ſondern auch Seuchen und Peſten erzeugen.

Die Pferde verfallen bey fortgeſe8stem Genuſſe in die Kehlſucht, in den bösartigen Krop oder Strengel, in den Wurm, in den Roß, in Faulfie- ber, Ruhren und andere giftige und unheilbare Kranfheiten.

Dem Hornvieh erregen verdorbene Nahrungs- mittel die ſogenannte Löſerdürre oder die Hornvieh- Peſt,*) brandige Lungenentzündungen, die Bruſt- waſſerſucht, und einen hohlen nicht zu ſtillenden Huſten. Trächtige Thiere kalben wegen Leibes- ſchwäche zu früh,

Den Schaafen veranlaſſen ſie die Bruſt- und Bauchwaſſerſucht, Huſten, Bauchflüſſe= nicht ſelten die Abzehrung, das Ausfallen der Wolle und die Raude. Ueberhaupt wird jede Krankheit, die irgend ein Thier ergreift, welches ungeſundes Futter

*) Alſo kann die Ninderpeſt no< auf andre Art als blos durc< Anſre>kung entſtehen?= Hier ſagt es ein Mann,. der doh wohl Autorität haben wird;=- und mir nahm man dieſe Bemerkung, da. ich ſie doH nur als Vermuthung gab, ſo übel?=- A, d, R.

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