genoſſen hat; gefährlich, bösartig, tödtlich in ihrem Verlaufe.
Die einige Arzeney, welche dieſen Uebeln vor- beugen kann, iſt gute geſunde Nahrung, ſind Fuk- terpflanzen, Früchte und Gewächſe, welche die Natur jeder Thiergattung zur Erhaltung ihres Lebens vorgeſchrieben und mit ihrem Fleiſche, Blute und Leben in Verwandtſchaft geſeßt hat.
Diejenigen Nahrungsgattungen, die ihre Natur verändert, die mit ihren verdorbenen Eigenſchaften in die Leiber der Thiere übergegangen ſind, ihren Geiſt und ihre Kräfte verlohren haben, nähren die Thiere nicht mehr: fortgeſeßter Genuß macht ſie krank, vergiftet und tödtet ſie. Dies ſind die Fol- gen vom verdorbenen Futter. Das, was Men- ſchen und Thiere geſund erhalten und Nahrung geben ſoll, muß reines geſundes Leben und ernäh- rende Beſtandtheile haben; von dem Erſten(dem Leben) wird das Leben, und von dem Lekten(den Nahrungstheilen) wird der Körper ernährt, und der Ueberreſt als ſchädlicher Unrath aus dem Leibe geſchieden.
Gegen die Krankheiten, die verdorbenes und lebloſes Futter erzeugt, giebt es keine Arzneyen; dieſe Wahrheit ſollte jedermann wiſſen, und nie- mand gläuben, daß ſie durch Arzneyen geheilt wer- den können. Das Gift; welches ſie erzeugt, liegt


