ſie verbreitet ſic) beynahe über alle Länder; Näſſe iſt auf Näſſe, und Ueberſchwemmungen ſind auf Ueber- ſchwemmungen gefolgt. Ueberall haben unaufhör- liche Regen die Natur der Futtergewächſe verändert und ihre Nahrungstheile zerſiört. Auf dieſe Weiſe haben ſie durch Auslaugen ihren Geiſt, ihre Kräfte, ihr vegetabiliſches Leben verloren. Nur ein kleiner Theil iſt unbeſchädigt, geſund und trocken geblieben z; der größte iſt verdorben und durch Fäulniß vergif- tet worden. In dieſem Zuſtande iſt das Winter- futter geſammelt, und zu Hauſe in unlüftigen Scheuren und unreinen, ſtinkenden Viehſtällen
ſieht. Der vollſtändige Titel dieſer kleinen Schrift iſt folgender:
Betrachtungen über die Beſchaffenheit der Futtergewähſe, welche der ver- floſſene Sommer(von 1815) erzeugt hat. Von Johann Gottlieb Wolſteinz der Arzeney- und Wundarzeney, Doktyr, ehe- maliger Director und Profeſſor des K. K. Thier- ſpitals zu Wien 3; Mitglied der veteringriſchen Geſellſchaft in Kopenhagen, der mediziniſchen in Paris, des Sanitäts- Collegii in Kiel, der Ham- burger und S. H, Patriotiſchen.Geſellſchaft Mit- glied und Ritter vom Dannebrog. Altona, 1815. Gedru&t in der Hammerich- und Heinekingſchen BuchdruFerey, 1 Bogen, 8, A, d. R.


