Jahrgang 
1815
Seite
VIII
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Die Verſuche mit der ſchwediſchen Dreſch» maſchine ſind ununterbrochen fortgeſeßt und ich hoffe, no< in dieſem Jahrgange die entſcheiden- den Reſultate über den Effekt derſelben dem Publikum vorlegen zu können. Sollte ſich der allgemeinere Gebrauch derſelben, der ſic aus den bisherigen Verſuchen ſchon ſehr empfiehlt, völlig beſtätigen, ſo würde doch dies zu beklagen ſeyn, daß von dieſer Gattung keine Exemplare mehr aus der Sto>holmer Fabrik zu haben ſind, indem die dortige Fabrik den häufigen Beſtellun- gen in Schweden ſelbſtnicht mehr genügen kann. Nach der, vom Dur<lau<tigſten Herrn Herzvge von Schleswig Holſtein Be> mir gegebenen Verſicherung, würden wir in- deſſen eben dieſe Maſchine no< auf kürzerm Wege von der berühmten Scmelzhütte zu Friedrichswerk auf Seeland haben kön- nen*), wenn allenfalls dies Werkzeug nicht die glückliche Veranlaſſung würde, unſer eigenes Eiſenwerk zu Dömit wieder herzuſtellen.

Die Zeichnung des Gerkeſchen Stein- Hebers iſt jeßt unter den Händen des Kupfer- ſtechers, und wird hoffentlich ſchon dieſen Jahr- gang zieren. Eine andere, vorzüglich bey Stei- nen von mittlerer Gattung brauchbar, von der Erfindung des Herrn Grafen von der Oſten

*) Der vollſtändige Preis- Courank verſchiedener Gattun- gen dieſer Dreſchmaſchine, jo wie mehrerer anderer landwirthſchaftlicher Geräthſchaften, befindet ſich in dem, durch den frühen Tod des Verfaſſers leider! unvollendet gebliebenen Werke: Morkwürdige Landwirth-

'Ächaften in Deutſchland und Dännemark, 1ſter Theil. Herausgegeben von V. Eſſen, Roſto> bey K. C, Stiller 1807.