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Orten abnehmende Fruchtbarkeit, ſo könne dies durchaus keinen Beweis für die endlichen Nachtheile des Mergels abgeben. Auf jeden Fall dürfe man nur die Fehler vermeiden, welche matz ſich bey einem blinden Bertrauen auf die Allmacht des Mergels zu Schulden kommen ließe, dann würde man die Nachtheile, welche die Gegner des Mergels be- merklich machen wollten, nie aus eigener Erfahrung kennen lernen,=- Eine muſichtige Mergelung, bey welcher vorſichtige Rückſicht auf die Beſtand- theile des Mergels, auf die Beſchaffenheit des Bo- dens, auf eine gehörige Zerpulverung und auf ſorg- fältiges Unterpflügen genommen würde, ſey und bleibe das ſicherſte Mittel, dem Lande eine recht kräf- tige, ſelbſt ungünſtiger Witterung widerſtehende und ausdauernde Fruchtbarkeit zu verſchaffen, wozu denn allerdings auch der weſentliche Umſtand gehöre, daß mit dem eau des Mergels hinreichende ani- maliſche Düngung und regelmäßiger Fruchtwechſel verbunden ſeyn müſſe.
ZH wünſche, daß das hier Geſagte unſern FLandwirthen eine befriedigende NNEN ge- ben möge. Jm weſentlichen ſtimmt es mit dem überein, was ich ſchon bey Gelegenheit der, im 5ten Stück dieſes Jahrganges befindlichen, vom Hrn. Bollbrügge und dem Hrn, Sommer angeführten Thatſache, vorläufig Furz bemerft habe, Zugleich wiederhole ich auch meine dor- tige Bitte, alles was über dieſen Gegenſtand, auf Erfahrung gegründet, ſich ferner noh ſagen läßt, dieſen Annalen mitzutheilen.
„Hen. Nach dem, was ich geſehen und ſelbſt bei mir „erfahren habe, ſind die erjren Wirkungen des'Mer- „gels nicht immer die glänzendſten. Oft ſteht die erſte Saat auf friſch at ufgebrachten Mergel ſchlecht und die „„zweite ſehr ſchön; wenn der Mergel im erſten Jahre „micht troden genug gewejen, ehe er untergepflügt iſt.


