Jahrgang 
1815
Seite
VI
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längſt vorher"geſehene Folgen ,/ müſten"durch die Vernachläßigung des animaliſchen Düngers, durch einen gar nicht vernünftig berechneten, unausbleiblich erſchöpfenden Frucht- wechſel, durch die Folge von acht Saaten, bey der das Land nur ein, höchſiens z wey Jahre zur Weide lag, unfehlbar herbey geführt werden.== Auch bey Einzelnen ſoll eine, ganz ohne alle Be- ſonnenheit und Umſicht vorgenommene Mergelung widrige Folgen, die ſich erwarten ließen, hervor- gebracht haben. Aber Fälle der Art treten nur im- mer bey wenigen Einzelnen ein, netnlich da, woman alle neun Jahre nur mergelte, um zu mergeln, und überdies auf einem ſolchen Boden, deſſen Haupt- beſtandeheil ſ<on Thon war; wo man nach einer erſchöpfenden Saatenfolge immer nur Thonmergel aufbrachte, der oft 2 Thontheile enthielt; wo man die animaliſche Düngung vernachläßigte, und oft beym Unterpflügen, oft bey der ganzen Bracharbeit leichtſinnig und ſorglos zu Werke ging. Aber dies iſt, wie geſagt, durchaus nur immer der Fall bey Einzelnen geweſen.== Auch will eben dieſer Berichtserſtatter auch das in Betrachtung gezogen zu werden wiſſen, daß die beiden unglücklichen Kriegsjahre 1813 und 1814 in ſo mancher Hinſicht den ungünſtigen beigezählt werden müßten, ſo wie er auch den Umſtand berückſichtigt wiſſen will: daß die erſten Würkuvgen der Mergelung immer die glänzendſten ſeyn ſollen. Hieraus ließe ſich die Er- ſcheinung erklären, wenn die Aecker ſolcher Güter, auf welchen die Mergelung jekt im beſien Flor ſich befinde, diejenigen Felder, wo man ſchon früher gemergelt habe, an üppiger Fülle der Saaten über- träfen X).====- Verſpüre man an einzelnen

") Dieſer Behauptung war vom Durchlauchtigſten Herrn Herzoge die naächfiehende Bemerkung beigefügt:=- Hier muß ich den Herrn Berichtserſtatter widexſpre-