Beträbung dieſes: Geſchäfts wird/ zund daß main endlich die Pächter durch die Kontrakte verpflich eb zuimergelt.=+ Freilich wird auch wegen des Düngens mit animäliſch vegekabiliſchen Dünger das Nörhige feſtgeſeßt» um dem Pächter Scranfen zu ſeen, daß er nicht eine Koppel zweimal mer» gele, ohne'dazwiſchen dem Acker wit Miſt,zu Hülfe zu fommett:== Um Ihnen das mitzutheilen) was ich hierüber erhalten habe, lege ich die anlie- genden Berichte bey 2:
Dieſe mir gnädigſt mitgetheilten Berichte ſtimmen, ihrem weſentlichen unhalte nach, in folgendem überein:
Die ſich verbreitende Beſorgniß endlicher Rach- theile; die aus der Mergelung für die Fruchtbarkeit des Bodens zu fürchten ſeyn fönnte, iſt in allein dortigen Gegenden,(nemlich in Schleswig und Holſtein) durchaus fremde, Auf allen: an die Probſtei gränzenden adlichen Gürern, aufden landgräflichen Fideikommiß» Gütern, auf allen Gü- tein in Wagrien, beſonders auch in der Gegend um Oldesloe, um Oldenburg uy. 4. O. wird die Mergelung jebt mit dem vegſien Eifer und mit einen Erfolg betrieben, der einſeitige Beſorgniſſe und Ver- bote, wovon man aber dort nichts, weiß, beſchämen müßte.== Doch wird es in einem dieſer Berichte nicht geläugnet, daß in einer gewiſſen Gegend von Holſtein einige von den dortigen Feldern in den leß- ten Jahren an Fülle und Ergiebigkeit des Getreides den Feldern der benachbarten Güter nachgeſtau deny welches aber der Berichtserſiatter durchaus nicht dem Mergel zur Laſt gelegt wiſſen will, vielmehr ſchreibt er dies den ganz natürlichen Urſachen zu, die in den lofalen Fehlern der dortigen geſammten Wirthſchaft liegen ſollen, die von angeſehenen und erfahrnen Landwirthen ſchon ſeic x6 Jahren vorher geſagt und gerügt ſind. Dieſe, von einſichtsvollen Männern


