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Der eytſäuerte Saft wurde hierauf von ſeinem" Bo» 'denſaße, getrennet; durch Flanell gegoſſen mit dem Wei- ßen von ſechs Eiern gemengt, damit aufgeſotten, um ihn von den inhärirenden markigen Theilen zu befreyen, dann abermals durch Flanell filtrirt, und nut zur Konſiſtenz eines Syrups abgedunſtet. Während dem Abdunſten ſon» derte ſich noch eine bedeutende Maſſe von äpfelſauerm Kalke daraus ab, und zuleßt blieben 31x Loth eines Syrups zu- rü, der zwar ſüß, dabey aber mit einem faden Neben» geſchmac> begleitet war.
VUeberzeugt, daß unſre hieſigen Weinbeeren die Stelle der ſpaniſchen, zu einem ſolchem Behuf in keinem Be tracht erſchen können, unterwarf ich mehrere andere füße Früchte einer Prüfung, blieb aber zulekt bey' den Birnen ſiehen, da mir keine andere„einen ſo günſtigen Erfolg wie dieſe gewährten: dena ſie bieten. bey einer regelmäßi» gen Behandlung einen ſchr angenehmen zuckerreichen Sy» xup dar, der die Stelle des Zuckers zu gar manchem Be»-
huf in vielem Betracht erſeßen kann.
- Soll dieſer zuerreiche Syrup aus den Birnen berei- tet werden, ſo werden ſolche geſchälet, von den Kernen
befreyet, auf einem Reibeiſen gerieben, und hierauf. der
gebildete ſüße Brey in-Leinwand eingeſchlagen, und untet“-
einer Preſſe ſtark ausgepreſſet.
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