Jahrgang 
1 (1809)
Seite
20
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aber von einem Jahre zum'andern in geringerem. Maße, in dem Verhältniß, als ihre innere Bewegung an Energie verliert, und ſo lange,'bis ſie auf die Stuffe der Zer?- ſezung gekommen iſt, wo ſie eine trockne, pulverige, faſt ſandige Maſſe bildet. Sie iſt dann, wenn man ſie nicht wieder belebt, gänzlich unfruchtbar. Eine der wichtigſten Verrichtungen, welche die Düngererde in Hervorbringung der Pflanzen ausäübt, iſt folglich, ihnen durch ihre Zeyv» ſeßung den Grad der Wärme zu verſchaffen, den ſie zu ihrer Entwickelung bedürfen, eine Zerſetzung, die außer? dem auch die Säfte verdünnt und auflöſt, welche ſie durch Hülfe der Wurzeln einziehen.

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Dies vorausgeſekt, iſt nun die Anwendung auf den Gebrauch des kieſigen Torfs, es ſey in Subſtanz oder als Aſche, zu machen. Es iſt leicht zu beweiſen, daß in allen Fällen, wo der Boden durch fortwährende Bebau? ung zu ſehr ausgemergelt iſt, folglich keine innere Thä- tigkeit, keine, belebende Wärme darreichende, Gahrung Statt findet, der Gebrauch. des Torfs in Subſtanz, dem der Aſche vorgezogen werden muß. I< habe in frühern Abhandlungen gezeigt, daß dieſe Subſtanz ,. das Reſi- duum älterer Vegetationen, eine große Menge vegatabiz liſcher Erde enthält, die durch das Verbrennen zerſtört wird. Obgleich ſie wegen des Kieſes, von welchem ſie durchdrungen iſt, für ſich ſelbſt nichts hervorbringen kann, fo wirkt ſie doch vortrefflich, wenn ſie mit der Ackerkrume vermengt worden, und ihre zu ſtark wirkende Beſtand» theile. dadurch gemildert ſind; indem ihre Salze durch die kalkigen und thonigen Evdtheile des Bodens zerſekßt