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19 vorbringt, die für eine frendige Vogetation äußerſt vor»
theilhaft iſt. Dieſe Behauptung erfordert weitere Aug» führung.
Damit die Saamen keimen und ſich gehörig ent» wickeln können, bedürfen ſie Feuchtigkeit und Wärme; ohne die erſtern vertro>net der Keim, oder treibt nur ſchwach, ohne die zweyte verfault er. Dies ſehen wir im dürren Sande und in zu naſſem Boden, det; man daher kalten nennt. Die Wirkung der Sonne iſt aber nicht immer hinreichend, den gehörigen Wärmegrad her- vor zu bringen, wenn der Boden z. B. entweder gar zu feucht iſt, oder. die Sonne zu ſchwach wirkt. Abex dieſe erforderliche Temperatur wird immer vorhanden ſeyn, wenn im Boden eine innere Bewegung ſtatt fin» det, welche den ſchlafenden Keim weckt und gleichſam für ihn das iſt, was der mütterliche Fiägel für das da» durch erwätmte Ey,
Man darf, um ſich hiervon zu überzeugen, nur die Bildung dex Dammerde durch die Pflanzen verfolgen, und den Zeitpunkt wahrnehmen, in welchem ſie zur Re» production geſchift wird. Wo große Maſſen von Pftan- zen zuſammen gehäuft ſind, wie in Miſtſtätten, entſteht zuerſt eine ſehr ſtarke brennende Hike, die viel zu hoch iſt, als daß ſie der Vegetation dienlich ſeyn könnte, welche die Gartenkunſt aber doch auf verſchiedene Art benukt. Wenn aber dieſe Maſſe nach ein oder zwei Jahren gänz? lich in Erdfkeich verwandelt iſt, ſo iſt ſie geſchickt, die Saa» men der Pflanzen aufzunehmen, und es giebt für ſie keine beſſere, fruchtbarere Erde. Sie fährt fort., dies zu feyn,
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