werden, wodurch eine innere Bewegung, eine gemäßigte Wärme entſteht, wie ſie der Vegetation gedeihlich iſt. Auf der andern Seite giebt die vegetabiliſche Erde des Torfs dürren Bodenarten mehr Zuſammenhang und Bino dung, befonders,- wenn man die Sorgfalt anwendet, für ſolche denjenigen Torf auszutwählen, der den meiſten Mergel enthält, und nicht, wie man ſehr unzweckmäßig thut, den zwiſchen den Torflagen befindlichen Letten und Thon wegwirft.
Die Erfahrung hat gezeigt,' daß der in Subſtanz angewandte Torf in Weit größerer Menge verbreitet wer» den muß, wovon die Urſache leicht einzuſehen iſt, wenn man: auf das Verfahren beym Verbrennen ſicht. Wenn die Haufen ausgebrannt haben/ werden ſie aus einander und die Aſche durch eine Horde geworfen, und man behält ſolchergeſtalt nur den pulverigen Rückſtand des Torfs auf; alle durch das Brennen verhärtete Parthien des Mergels und Thons werden zurück geworfen, woge» gen. ſie in dem in Subſtanz angewandten Torf bleiben. Es folgt daraus, daß dieſe dürre, erhißende Aſche, die
faſt nur aus rothem Eiſenkalk beſteht, eine große Wirk» ſamkeit beſiße, und daher in geringerer Menge angewandt werden müſſe. Sie bringt in zu fettem und feuchtem Boden, wo ſie vorzüglich angewandt iſt, große Wirkung hervor: ſie zertheilt und erhilßt ihn, trocknet ihn aber auch. weit mehv aus, als der Torf in Subſtanz; und wenn ſie auch für den Augenblick dürren Boden fruchtbax macht, ſo vermehrt ſie doch auf der andern; Seite feine Trockenheit, einen Nachtheil, den dex Torf in Subſtanz


