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des Düngers neben den ödligten Theilen,- die ſalzigten Theile oben angeſtellet findet. Man„ſpricht und ſchreibt von Düngeſalzen, Düngeextracten u, ſ. w. Meinen Be- merkungen zu Folge„ die ich zu machen Gelegenheit hatte, muß ich indeſſen an der Wirkung mehrerey Salze, die man zur Bedüngunz3 empfohlen hat, zweifeln. Entweder gehen die Salze als Nahrungsmittel in die Pflanzen über, oder ſie hoben einen heilſamen Einfluß auf die Ervegbar- keit der Gewächſe, oder ſie mooifiziren die im Boden hes ſindlichet: Nahrungsſtoffe auf eine ſolche Art, daß ſie ge? ſchikter werden, von den Pflanzen aufgenommen zu wey»- den. Alles dieſes läßt jich aber von vielen Salzen nicht erwarten.
Das ſchwefelſaure Eiſen wirkt nicht allein nicht vor» theilhaft auf die Vegetation, ſondern iſt derſelben viel mehr nachtheiligz. Man hat es in einigen. ökonomiſchen Zeitſchriften mit Unrecht zur Düngung empfohlen. Zum Beweis ſeiner nachtheiligen Wirkung kann folgendes dienen.
7) Zu Meinerſen, im Förſtenthum Lüneburg, wandte man vor einigen Jahren, inen daſelbſt befindli» <en Moder(Schlamm) zur Düngung an. Die nach» theilige Wirkung deſſelben zeigte ſich nicht allein ſchon in demſelben Jahre machher an. Ueberall wo dieſer Moder hingekommen war“, war die Vegetation zerſtört, und es zeigten ſich nur fümmerliche Gewächſe auf ſolchen Stellen. Ich erhielt.etwas von dieſem. Moder zur Unterſuchung, und fand in demſelben mehrere Prozente ſchwefelſauren Eiſens.


