Jahrgang 
1 (1809)
Seite
6
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Ehey ließ ſich in dieſer"Hinſicht etwas von der Sal-.

peterſäure:erwätten, und ein Verſuch mit derſelben hat mir in der That gezeigt, daß man ihr mit Recht einen vortheilhaften Einfluß auf das Wachsthum der Pflanzen zuſchreiben kann. Ich benekßte in meinem. botaniſchen Gar- ten ein Feld, welches mit Lüzerne( Medicago ſativa) beſgäet war, mit Salpeterſäure, die ich mit acht Theilen Waſſer verdünnt hatte. Ein Drittel des Feldes erhielt keine Säure,: Im/erſten Jahr zeigte ſich kein merklicher Unterſchied:bey den Pflanzen,-im-zweyten war derſelbe aber ſchr beträchtlich. Die Luzerne auf dem mit Salpe- terſäure beneßten' Theil des Landes hafte ein dunkleres Grün, und war beträchtlich höher gewachſen, zeichnete ſich auch durc< dicfere Stengel und ſtärkere Verſtaudung vor den Pflanzen auf dem nicht bedüngten Theil des Fel- des aus, ſo daß man ſehr deutlich die Grenze, bis wie weit mit Salpeterſäure gedüngt war, ſchen konnte, Von einer Wiederholung dieſes Verſäüches werde ich-die heilſa- men Wirkungen der Salpeterſäure-bey der Vegetation er warten.| Wenn wir von derſelben auch keinem großen Gewinn für die Landwirthſchaft entgegen ſehen dürfen, indem man wohl nie im Großen mit Salpeterſäure die Felder bedüngen wird, fo laſſen ſich doch daraus vielleicht einige nülliche Bemerkungen in Hinſicht der Vegetation der Pflanzen ziehen.

Von den Salzen hat man ſich, als Düngungsmitteln immer ſehr viel veeſprochen N und ihnen einen beträchtli? <hen Einfluß auf die Vegetation zugeſchrieben, vermuth» lic) weil man in den ältern Erklärungen der Wirkung