Jahrgang 
1 (1809)
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den dann ſehr bald von den mit verdünnter Säure über» goſſenen Keimen eingeholt, und die, welche bloßes Waſſer. bekommen hatten; erhielten enidlich vor allen andern den Vorſprung, zeichneten ſich auch nächher durch ein lebhaf»- teres Grün,und durc< eine freudigere Vegetation ſehr

merklich aus."I< konnte die mit Salzſäure begoſſenen=.

Pflänzchen nie bis zur völligen Entwickelung der Blätter bringen; ſie behielten ein gelbes kränkliches Anſehen, und ſtarben endlich ganz ab; dieſer Zeitpunkt trat um ſo früe her ein, je ſtärker die angewandte Säure war, und je, öfter die Saamenkörner damit begoſſen wurden. Wurde denen, welche mit reinem Waſſer gefeimt hatten, nach ihrem Hervorwachſen Salzſäure gereicht, ſo erhielt ihre Vegetation einen Stoß und die Pflänzc<hen wurden kräufs2 lich. HER

- Sc< übergoß etwas Kreſſenſaamen mit nicht verdün» ter Salzſäure, an: Gewicht etwa viermal' ſo viel, wie das- Gewicht des Saamens, und eine gleiche Menge Saamen mit deſtillirtem Waſſer. Innerhalb ſechs Stunden waren. aus jenem die Keime ſchön heryorgetreten. Die Saas- menkörner erhielten während dieſer, Zeit ein blaſſes Anſe» hen und es entwickelten ſich viel Luftblaſen, welche ſich bey einer damit angeſtellten Unterſuchung wie kohlenſaures Gas zeigten, Als ich die gekeimten Körner auf mit Waſſer. benekten Sand legte, war ihr ferneres Wachs» thum nur ſehr kärglich, und. die jungen Pflanzen ſtarben> in einigen Tagen ab. Der mit Waſſer begoſſene Kreſ? ſenſaamen keimte erſt in dreyßig Stunden; die Keime

* wuchſen aber nachher bey ihrer Auslegung auf feuchten

Sand ſehr gut fort.