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ge 3" ſchwefelſaures Eiſen färbte ſie ſchwarz wie-Tinte. Sie' wurde nicht. verändert durch eine Auflöſung der"thieriſchen Gallerte, Barytauflöfung und blauſaures Kali; ſie erlitt eine geringe weiße Trübung durch ſchwefelſaures Silber z Lacmuspapier wurdedurch ſie geröthet.|
Aus dieſen Erſcheinungen ergiebt ſich, daß ſie Kalk, Galläpfelſäure, Phosphorſäure und Salzſäure enthielt.
Dur fernere Verdunſtung wurde aus ihr 3 Quente <en 33 Gran eines hellbraunen Extracts gewonnen, wele ches einen ſüßen, nicht unangenehmen Geſchmack beſaß, während einer Zeit von 3 Monaten, da es in einer mäßia gen Wärme ſtand, keine ZuEercryſtallen abfette.
7.
Der Alcohol löſte von dieſem Extracte 2 Quentchen 56 Gran auf. Die Auflöſung wurde durch. einen-Zuſaß von Waſſer nicht verändert und gab, nach Abziehung- des Alco- hols, einen ſüßſchmeckenden braunen und durchſichtigen Sy- xup, woraus Aether nichts Bedeutendes aufnahm, ſondern nur etwas gelb gefärbt wurde.- Eine Auflöſung deſſelben in Waſſer wurde beym Verdunſten an der Atmosphäre nicht verändert 3 Alaun- und„Zinnauflöſung aber, ſo wie, oxy» dirte Salzſäure zerſekßten ſie, gleich der Auflöſung des Ex» tractivſtoffes; durch ſchwefelſaures Eiſen wurde ſie tintenar- tig gefärbt. Ich bezeichne dieſe Subſtanz als die ſüße Materie des Erbſenkrautes.-
8- Der, vom Alcohol zurügelaſſene Theil wog. 32 Gran. Er hatte einen wiederlichen;, wenig bittern Geſchmack; in


