Jahrgang 
1 (1807)
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<em einige Flocken. von erhärtetem: grünen Satmehl ſchwommen., Dieſes Pulver war demnach Stärkmehl.

Man Hat in cinigen<emiſchen Werken angenommen, daß die Stärke nie in den Blättern und Stengeln krautar» tiger Gewächſe vorkomme. Dieſe Angabe wird durch die Gegenwart. der Stärke im Erbſenkraute widerlegt.|

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Der grüne Saft(3) lief dürc<h ein leimenes Tuch, als eine bräunliche, völlig klare, Flüſſigkeit durch, die aus demſelben eine grüne Subſtanz zurückließ, welche im trock» nen Zuſtande 70 Gran wog und ſich ganz wie das grüne Sakmehl'aus'den grünen Gerſteiſſtengeln verhielt. Es enthielt Pflanzenwachs und verhättetes Eyweiß.

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In der bräunlichen filtrirten Flüſſigkeit(4) geränn, bey dem Aufkochen, ein zuſammenhängender Klumpen einer weißen Subſtanz, die, in einem Filter geſammelt, ausges- waſchen und getro>net, 32 Gran wog und ſich wie Pflan zeneyweiß.verhielt,. wovon, bey"der weitern. Verdam- pfung der Flüſſigkeit, noch 5 Gran abgeſondert wurden,

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Die von demſelben befreyete Flüſſigkeit erzeugte ,. bey ihrer Verdunſtung, auf ihrer Oberfläche glänzende Häuta <hen von Extractivſtoff. Als ſie ziemlich in die Enge ge» bracht war, zeigte ſie folgendes Verhalien gegen Reagentien:

Kalkwaſſer, kleeſaures, Kali, reines Ammonium und ſalpeterſaures Queckſilber, erregten. ſtarte weiße Niederſchlä-