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Dieſe blieb waſſerhelle, und ſchien auf das Pulver keine Wirkung zu haben: als“ſie mit Ammonium neutraliſirt wurde, ſchlug ſich nichts daraus nieder.
Der Alcohol, mit welchem der. ſchwarze Staub dige-. xirt wurde, erhielt eine hellbraune Farbe. Bey ſei? üer Vermiſchung mit Waſſer wurde er nicht getrübt. Als der Alcohol durch die Deſtillation von dieſem Ge» miſche getrenht war, ſchwammen in der rückſtändigen Flüſſigkeit einige Flocken, welche ſich wie eine thieriſche Subſtanz verhielten.
Auf» Kohlen geworfen, verbreitete der ſchwarze Staub den Geruch fengender Federn. Dieſes war noch der Fall, als er mehrere male mit Alcohol ge» kocht war. Ich trug daher, um den diefen Geruch bewirkenden Stoff abzuſcheiden, das mit Weingeiſt ausgezogene Pulver in kauſtiſche Kalilauge. Hiebey entwickelte ſich kein Geruch no< Ammonium. Das Gemenge wurde nicht gallertartig, welches der Fall ge» weſen ſeyn würde, wenn es Sakmehl in ſeiner Mi- ſchung gehabt hätte. Die Lauge wurde dunkelbrau ge» färbt. Säuren fälleten daraus eine thieriſche Subſtanz in ſchwarzbraunen Flocken, nach deren Abſonderung die Flüſſigkeit waſſerhelle wurde.:
Das mehrere male mit Kalilauge ausgekochte Pul- ver gab getrocknet einen ſpröden, harten und ſchwarzen Körper, der auf Kohlen geworfen glimmte, ohne einen ſtarken Rauch auszuſtoßen. Dieſer voch. wie der Rauch


