Jahrgang 
2 (1804)
Seite
492
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0,39- Hundert Theile dieſer geſiebten Erde konnten 253 Theile Waſſer völlig einſaugen,

Mit Salzſäure entſtand kein Aufbrauſen 3 ſie ent: hielt alſo nichts von ihrem Boden.

Durchs Verbrennen gaben 109 Theile der geſieb- ten Erde nur 14 Theile Aſche. Waſſer zog durch die Digeſtion zwei Theile ſalzartiger, Körper aus, wovon der vierte Theil. aus reinem Kali, drei Viertel aber aus ſalzſauren und ſchwefelſauren Alkalien beſianden. Die ausgelaugte Aſche brauſte- beim Auflöſen in« Salz- ſäure nur ſehr ſchwach, verlor dadurch 1,5 Theile koh- lenſaures Gas. Die Auflöſung ließ nach. dem Auf- kochen und Filtriren 47 Theile- zurück. Die Analyſe ward übrigens auf dieſelbe Weiſe, wie die vorigen, fortgeſeßt und beendiget.

Nimmt man an, der Kalk in der Aſche der Olean- dererde von Thoiry ſey mit Kohlenſäure geſättigt, und es habe bei dieſer Unterſuchung weiter keinen Verluſt ſtatt gefunden 3; ſo enthalten 100 Theile von diejer Aſche:

Salzartige Subſtanzen E 1,85 Kohlenſaure Kalkerde« 16,35 Kieſelerde E 5 14,27 Thonerde z 2 43,7 Metalloxyde-- 23,83 100

Aſche von ver Wachholdererde vom Reculey.

FS. 32« I< habe die Aſche der Wachholdererde vom Reculey, bloß in Rückſicht des darin enthaltenen Kieſels, unterſucht und gefunden, daß hundert Theile

dieſer Aſche 13 Theile Kieſel enthalten, Ww