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Hundert Theile Aſche der Fichtenerde vom Recu- ley, gaben mir folgende-Reſultate:
Salzartige Körper'"EEE| 4,57
Kohlenſauren Kalk“- Heng 8 23,2
Kieſelerde BES 597 Dia 8 804 08 13,71
Thonerde 4.5- 83808-„. 37,1
Eiſen und Maäanganes8oxyd»- 16,1
Verluſt! 5 5 3 048..,008 6 5,32
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Das auffallendſte Reſultat dieſer Analyſe iſt die Gegenwart des Kieſels,"welcher“ doch ſo wenig von den konſtituirenden Beſtandtheilen des Gebirges, als von denen auf dieſem'Boden wachſenden Pflanzen hinzu» gekommen ſeyn konnte. Weil jedoch dieſe Erſcheinung von einem Lokalumſtande, z. B. von einem unter dem Boden verſte&ten Kieſelgange herrühren konnte, ſo glaubte ich andere Pflanzenerden von demſelben Ge» birge, aber auf einer andern Stelle unterſuchen zu müſſen.
Aſche von der Oleandererde vom Reculey.
ß. 34x. Dieſe: Pflanzenerde ward aus.einer Felſen- ſpalte genommen, wo bloß Oleander- Bäume, unge- fähr 11009: Meters; über. der Meeresfläche, wachſen. Im tro>enen Zuſtande hatte ſie eine ſchwarzbraune Farbe, ward jaber durch. das Befeuchten ganz ſchwarz. Sie ſchien| den lektennGrad der Zerſetzung erreicht zu haben.'Z< ſchlug ſie durch ein eben ſo weites Haar- ſieb, wie vorhin.'Auf dem Waſſer ſchwammen 0,0225 Theile Pflanzenfaſern, Ihr ſpecifiſches Gewicht war


