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3omal ſo viel deſtillirtem Waſſer"gekocht, bis auf den vierten Theil ſeines Volums abgedampft, und. alsdann durchgeſeihet. Ich prüfte die: Infuſion. mit kohlenſaus-" xem Ammonium, blauſaurem Natrum, ſalzſaurem Bas ryt, kleeſaurem. Kali und geſärbten Papieren. Nur das ſalpeterſaure Silber. und kleeſaure Kali, brachten eine Veränderung zdarin hervor 3 die entſtandenen-Wol- ken waren aber ſo ſchwa<, daß ſie, um das Gewicht beſtimmen zu. wollen, noch 15 bis 2o0mal- ſtärker hätten ſeyn müſſen. 6
Die Infuſion, war hellgelb, aber nicht vollkommen durchſichtig. Sie ſetzte in mehreren Tagen jan der freien Luft keinen Bodenſatz ab z' bis: zur Trockene ab» gedampft/ hinterließ:ſie einen braunen, brüchigen, halb durchſichtigen Rückſtand, der 318 Milligrammen wog, und die Feuchtigkeit aus der Luft nicht merklich anzog. Dieſe 318 Milligrammen wurden in; 35 Grammen ſiedendem Alkohol gebracht, der daraus den! ſiebenten Theil ausz0g., Dieſe„Auflöſung ließ nach dem.Abhel- len und Abdampfen zur Trockene 45„Milligrammen zurüE, welche die Feuchtigkeiten aus dey Luft anzogett. Den brennbaren Theil dieſer Erde haberich;nicht weiter unterſucht, weil meine Abſicht bloß dahin'ging,"die er» digten Beſtandtheile auszumitteln, Hundert. Theils! ges ſiebte Pflanzenerde, wurden; mit tauſend Theilen Salz»- ſäure übergoſſen, wobei kein, Aufbrauſen entſtand. In gelinder Wärme färbte ſichydie Säure braun. Die durchs Filtriren geſchiedene Auflöſung wurde mit klee- ſaurem Kali, blauſaurem Natrum und Ammonium ges prüft; die beiden lekten Reagentien brachten häufige


