Jahrgang 
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und ihr Mangel av< nirgends beſſer aufgehoben wer- den kann. Wir gelangren auf dieſem Wege zu det Reſultat/ daß kein anderer Beruf, wie der allgemeinſte Erdenberuf des menſchlichen Geſchlechts/ der höhern Beſtimmung des Menſchen entſprechen und ihr mit Würde genugthyn könnte. Wir freuten uns daher des Glückes/ auf dem Wege, auf dem wir den Nah- rungsſorgen abhelfen, auch die Bedürfniſſe uaſers 'Geiſtes gepflegt zu ſehen, u. ſ. w.*).

Wir glaubten zugleich in der Schweiz eine vor- zügliche Wiege der Kulturfortſchritte anerkennen zu dürfen/ die dem europäiſchen Völkerverein/ in Be- ziehung auf unſern Beruf/ noch zu machen übrig bleiben.

Wir freuten uns des Glücks, in dem Lande der biedern alten Eidsgenoſſen/ in friedlicher Anſtrengung, etwas Bedeutendes für eine ſo ſchöne Aufgabe leiſten zu fönnen.;

Wir betrachteten ferner die Eigenſchaften- die wir als weſentliches Beding eines guten Erfolgs zu unſe- rer Aufgabe zu bringen haben, und wendeten uns dann an die Geſchichte/ um von ihr zu vernehmen was ſie für oder gegen unſere Vorausſezungen be- weiſen möchte. Da fandetvir ſchon in dem tiefern Dunkel des Alterthums und in der größten Entfer- nung von naiſerm Standpunkte ſehr weſentliche Be- lege zu der Richtigkeit unſerer Ueberzeugung.

* Wir fanden den egyptiſchen Landbau mit dem Ge-

*) Man leſe im dritten Hefte dieſer Blätter unſere im Jahr 1809 gehaltene Eröffyungsrede des landwirth- Schaftlichen Inſtituts,