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präge der Gebrechen des dortigen privativen und ge- ſellſchaftlichen Zuſtandes geſtempelt, wenn ſchon ein übrigens ausgezeichneter Grad von Kultur im Be- wäſſerungsfache vieles für den egyptiſchen Landbau that.
- Fn China nahmen wir wahr/ wie, der erffaunen- den Fortſchritte ungeachtet, welche die Nahrungs- bedürfniſſe einer beiſpielloſen Bevölkerung einiger Provinzen dieſes Reichs für den dorrigen Landbau erzeugten/ der<ineſiſche Feldbau gleichwohl dem Drucke einer höchſt willführlichen und entnervenden Regierung das Opfer jeder höhern Entwickelung brin- gen muß. Das allgemeine Stillſtellen aller Fort- ſchritte der Kultur, welches in China eingetreten iſt, mußte dort jeder Veredlung des Feldbaues entgegen- wirken,
Mit Jndien hatte es ungefähr eine ähnliche Be- wandtniß. Wir können nicht umhin/ die energie- widrigen Eigenheiten des orientaliſchen Charakters äls ein weites Grab des würdigern Feldbaues anzuer- kennen. Die Denkmäler kraftvoller Größe/ die uns in Perſien, vom Cyrus her, übrig bleiben, können uns jekt nur zur Trauer bewegen über die Hinfällig- keit, die alle menſchliche Dinge ergreift,» ſobald ihr Fortſchreiten in der Erziehung der aufwachſenden Geſchlechter unterbrochen wird.
Vervollfommnete Jnſtrumente dienen dann nur dazu/ die Außartung des Geſchlechts zu begünſtigen. Die Pferdeha>en werden zu Polſtern der Trägheit, Alle Hülfsmittel höherer Vollendung gewähren ſofort vur die heilloſeſte Vervielfältigung der Bande, die


