beym Ackerbau. 13
Unterſchied etwa 14 Tage beträgt. Von der Säezeit der Frühlingsſaat findet ſich, daß ſie zwiſchen das Ende des Märzes 1750 und 56, und den Anfang des Mays einge- fallen iſt, welches faſt ſechs Wochen ausmachte, Dieſe Säezeiten ſind alſo weit von der unterſchieden, welche Dahl- mann Eſkilsſon in ſeinem ſchwediſchen Tractate vom Acfer- bau om Akerbrufet p. 13. angegeben hat, nemlich für die Herbſtſaat in Upland zwiſchen 10. und 24, Aug, und für Frühlingsſaat das Mittel des Aprils,
Hierbey iſt zu merken, daß man in der Tafel nur den Tag angeſeßt hat, da das Säen angegangen iſt, aber ich habe mehr Jahre vernommen, daß die Ausfäung, beſon ders der Frühlingsſaat, ſich mehr als vierzehn Tage verzie- hen könne, wenn die Witterung hinderlich iſt,
Die Aerndtezeit iſt für Herbſtſaat zwiſchen dem 1, und 20. Aug. hin und her gegangen, nur einmal 1757, ins Ende des Julius gefallen, aber die Aerndte der Frühlings- ſaat zwiſchen den 9. Aug, 1757, und 35. Sept, 1772. Die Aerndtkezeit richtet ſich nicht allemal nach der Säezeit, denn Wärme beſchleunigt die Aerndte, Regen und fühle Witterung hindern die Reife,
ß. 7 Die neunzehnjährige Mondesperiode ſcheint wenig oder gar nicht mit der gröſſern oder kleinern Frucht» barfeit des Aers übereinzutreffen, beſonders bey der Herbſt- ſaat, Das iſt auch nicht zu bewundern, weil derſelben Wuchs auf zwey Jahr anfömmt, auf die Beſchaſſenheit des Herbſtes, und darauf folgenden Winters und Frühlings, Etwas näher trift die Frühlingsfaat zu, doch auch ſehr unvollkommen, Die Jahre 1750 und 1769 waren beyde zeitige und fruchtbare Jahre, aber 1749 und 1768 ſtimmen nicht überein, Die Aerndte- und Säezeiten der Frühlingsſaar gehn nach dieſer Periode nicht weit auseinan- der, ob ſie gleich nicht allemal eintreffen,
Aber


