Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1757
Seite
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wegen des Metalles Platina di Pinto. zu

ß: 14

Die Unrichtigkeit der Rechnungsart, die Herr. Levois gebrauchet hat( FS. 4.), zeiget ſich am meiſten bey der Ver- miſchung von 12 Theilen Eiſen mit einem Theile Platina, wie auch bey der leßten Zinnmiſchung(5. 8.)- Die eige- ne Schwere der nur erwähnten Vermiſchungen von Eiſen und Zinn, ſind nach Herrn Levois Berechnung 7, 8623 das Platina machet da xx davon aus,=0, 6044373 das Uebrige 233= 7, 253 2x ſind Eiſen. Alſo müſſen 0,604+7 Platina+ 7, 257 Fx Eiſen ſo viel Raum einnehmen, als 7, 100 Theil reines Eiſen, von einerley Gewicht mit den vorigen Theilen, welches ſo offenbar wider die Rechenfunſt und Geometrie ſtreitet, daß es zu bewundern iſt, daß man dieſes nicht ſogleich entde>&et hat." Wenn die Natur den Raum eines Körpers ändern kann, ſo muß er doch bey der Rechnung feſt ſtehen. Die Gewichte der Eiſenmiſchungen,, wie ſie durch die Abwägung im Waſſer ſind gefunden wor- den, verhalten ſich zu den berechnetenſo wie folgende Tafel ausweiſt. Das rohe, oder Gußeiſen(Tajärnet), iſt das leichteſte unter allen Metallen, da das geſchmiedete da- gegen allemal ſchwerer iſt, als Zinn.

Verſuch. Rechnung. Unterſch. Platina 17, 000 Platina 3 Theile+ Eiſen 4= 9, 917= 9, 394+ 523

EAN+ 4= 8, 700= 8, 035+ 665« » 3+ 16= 8, 202= 7, 818+ 384« "450;+ 12= 7, 800= 7, 432+ 368- Eiſen=7, 100 6. 15.

Herr Lervis hat Platina mit Queckſilber äußerlich amalgamiret, indem er Salzſäure in das Amalgamations» waſſer gethanz aber mir hat es mit zugeſeßtem Koönigs-/

240.4 waſſer