Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1757
Seite
307
Einzelbild herunterladen

EMD.-22558.- 2,-06060 36 4DETEDSND hx wee eden womemwems--- ni

wegen des Metalles Platina di Pinto. 307

14:9 .- Nähme man nun die eigne Schwere gleicher Theile von Platina und Zinn, wie ſie durc) Verſuche gefunden wor- den, nämlich 10,827 für die wahre an, da des Zinnes ſeine 7,180 iſt, ſo müßte die Schwere des reinen Platina 22, 003 ſeyn. Es iſt auch ſehr wahrſcheinlich, daß das Platina, welches aus kleinen unordentlichen Stüc<hen beſteht, und für ſich allein nicht zu einem gleichen Stüe kann geſchmol« zen werden, im Waſſer mehr Raum einnimmt, als es hun würde, wenn es glatt wäre, und das Waſſer ſich gleich dar- an legen fönnte, welches von den Luftblaſen in den Höhlun- gen abgehalten wird, daß alſo das Platina, in Vergleichung mit dem Waſſer, viel ſchwerer iſt, als 17, 000 wie Herr Le- wois gefunden hat*). Wenn es aber mit Zinn oder einem andern Metalle zuſammen geſchmolzen wird, zeiget ſich eine richtigere eigene Schwere. NQ

Bey den Vermiſchungen des Platina mit Bley, geben alle Verhältniſſe, die durch Verſuche gefunden worden, mehr eigne Schwere, als die richtige Rechnung, wenn die eigne Schwere, des Platina nur 17, 000 wäre. Wenn aber die eigne Schwere gleicher Theile von Platina und Zinn 14, 029 wie man ſie durch Rechnung gefunden hat, richtig iſt, und wenn des Bleyes Schwere 11, 386 iſt, ſo würde die Schwere des reinen Platina 18, 268 ſeyn, welches auch mit dem über- eintrifft, was aus der Vermiſchung gleicher Theile Platina und Zinn folget. Die Verſuche ſtimmen mit den Berech-

nungen folgendergeſtalt überein: Verſuch. Berechn, Unterſ.

Reines Platina- 176.090) -- 1Th+Bley1=14, 029= 13,639 390 2 5' AUaps 2 2=12,925= 12,794+ 131. .* I+ 4=12, 404= 12, Ig1+ 213. U 2 Reines,

*) Die Erinnerung meiner nächſtvorhergehenden Anmer- kung, iſt hierbey in Betrachtung zu ziehen. R.