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wie der Wau gepflanzet wird. 309
Bündel, welche man an einen Ort zu kro&>nen leget, wo man die Saamen bequemlich heraus fallen laſſen, und nacge- hends ſammlen fann,
Anmerkung.
r. Es iſt nicht vonnöthen, das Land, das man zum Wau brauchen will, in Beete zu legen, und es mit dem Spaaten aufzugraben, oder ſehr zu düngen, auch würde dieſes die Mühe nicht belohnen, aber die Saamen im Früh- jahre zugleich mit Gerſte und Haber auszuſäen, wie an mane jen Orten außer Landes gebräuchlich iſt, möchte wohl nicht unnüße ſeyn, wenn nicht die Beſchwerlic<keit dabey wäre, daß das Getreide ſeinem Nachbar allzu viel Kraft entzieht, daher dieſe Saamen oft ſpäter im Herbſte auffommen, als die man im Auguſt geſäet hat.
2. Viele haben geglaubet, es würde vortheilhaft ſeyn, den Wau allein im Frühjahre zu ſäen, theils damit ſie den Graswuchs ehen das Jahr noch nußen könnten, theils auch, damit er vom Winter keinen Schaden leiden möchte, wel- her ihn zuweilen dünner macht, wie ich ſolches verwichenes Jahr bemerket habe, und die Holländer auch einige Jahre empfunden haben: aber der Wau, welcher im Frühjahre geſäet wird, iſt ſchwer vom Unfraute frey zu erhalten, und foömmt dieſes Jahr nicht zur Reife, und weil die Winter, wenigſtens hier in Schonen, nicht ſonderlich zu fürchten ſind, ſo bleibt die Herbſtſaat, nach den Verſuchen, die ich ange ſtellet habe, die vornehmſte,
3. Die Saamen des Waus können auch, wie in Eng- land, ſehr gebräuchlich iſt, im Anfange des Auguſts mit ge» wöhnlichem Rübeſaamen ausgeſäet werden, weil nun dieſer leßtere gleich aufgeht, und ſchr geſchwinde wächſt: ſo kann man die Schafe auf das Rübenland, laſſen, ſolches abzu- weiden, welche es zugleich mit düngen, und da die Rüben
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