Jahrgang 
Abhandlungen ... auf das Jahr 1755
Seite
310
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310 Beſchreibung, wie der Wau 2c,

den Winter über wegfommen, der Wau, aber zurücke bleibt, ſo pfleget dieſe Erfindung ſehr wohl zu gelingen.

4. Hat man Plaß, den Wau, nachdem er iſt ausge- zogen worden, auszubreiten, ſo iſt es deſto beſſer, denn da drennt ev nicht zuſammen, wie er ſonſt thut, wenn man ihn gleich vom Felde in Bündel bindet, auch verliert man da« durc) nicht fo viel Saamen, als ſonſt, weil die Saamenbe- hältnijſe beſtändig offen ſind.

53. Der Wau, welcher grünlicht iſt, und nicht gelblicht oder licht wird, tauget nicht alzu wohl zum Färben.

6. Die Saamen, welche ſchwarz und glänzend ſind, ſind die beſten; die weißlichten und geiblichten meiſtens unreif.

7. Die Saamen, die beym Ausziehen ausfallen, ſäen ſich allezeit ſelbt aus, und wachſen das nächſte Jahr, aber der Wau wird nie gleich gut, daher iſt es am beſten, das Land nach der Erndte zu pflügen.

8. Saamen von drey, höchſtens vier Jahren, taugen no< zur Ausſaat,

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