Jahrgang 
1 (1794)
Seite
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Der diesem Bergwerke als erster Borgahedienter vorgesezte Hr. Vice Oberbergmeister Roeder, ein Mann, der mit einer ausgebreiteten bergmännischen

- Kenntniß, die Markscheidekunst verbindet, und sich von

jeher durch rühmliche Thätigkeit ausgezeichnet hat, säumte nicht, diese wichtige Angelegenheit zum Vortrage zu bringen,

Er zeigte, wie von dem in der Teufe noh unbes rührt stehenden Erzkörper ein im Durchschnitte 120 Lachter langes, 20 Lachter hohes und 10 bis 12 Lachter mächtiges Mittel, durch eine Zergliederung in 11 Erzs mittel, nicht allein mit Vortheil wegen der Foderung, sondern auch mit Sicherheit wegen der nöthigen Bergs vestung, wechselsweise gewonnen und zu Tage geschafft, auch davon 109 Jahre und drüber hausgehalten wers den können.

Zu Ausföhrung dieser sehr gründlich ausgedachten Vorschläge aber, war die Vertiefung eines der Schächte nothwendig.

Unter den Schächten am Rammelsberge ist der sogenannte Kanekuhler Schacht der tiefste, nemlich 120 Lachter tief. Seine Gesenkssohle liegt von dem Punkte, wo der schiefe Erz: Rhombus,(der in der Kupfertafel Fig. 1, X. X. unter Sallen der Ruschel angedeutet wird,) im Hangenden hereintritt, 24 Lachter ab.

Sollte er, behuf eines tiefern Baues noch 20 Lachs ter abgeteufet werden; so würde von seiner Sohle vechts winkli<ht ins Hangende das Ende'des schiefen Erzs Rhombus in dieser Tiefe kaum noch berührt werden.

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