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in Künſten und Wiſſenſchaften.'
Bollfommenheit zuzuſchreiben, in der ſich die aſtronomiſchen Wiſſenſchaften gegenwärtig beſinden,.|
Denn ſeitdem Kepler in ſeiner gelehrten Scrift von dem Planeten, Mars, gewieſen hat, daß er und alle ſei-' nes gleichen, in ihrem Umlaufe eine Ellipſe beſchrieben, in deren einem Brennpuncte die Sonne liegt, ſo haben er und die häufigen neuern Sternfundigen ſich dieſer Linie Ei- genſchaften dergeſtalt zu Erweiterung der Kunſt zu bedienen gewußt, daß die Alten, die zu ihrer Zeit in dieſer Wiſſen- ſchaft ſehr weit gekommen zu ſeyn glaubten, ſie faum mehr kennen würden, wenn ſie wieder aufſtehen ſollten.
Jn den künſtlichen Geſprächſälen, deren Gewölbe nach einer Ellipſe gebogen iſt, wird eine Perſon, die in dem einen Brennpuncte ſteht, und“ ganz ſachte redet, von der, welche ſich in dem andern beſindet, aber von niemanden ſonſt, der in eben dem Zimmer iſt, verſtanden, ob ſie gleich ihm näher, als der in dem andern Brennpuncte, ja zwi
. ſchen beyden ſtehen.
Die Hyverbel giebt, wie Cartes erwieſen hat, die beſte Geſtalt zu allerhand Brenngläſern und Sonnengläſern, und leiſter aus eben dem Grunde den beſten Nußen in dem verſinſterten Zimmer, in der Zauberlaterne, und in allen dergleichen zur Luſt und zum Nußen dienlichen Werkzeugen:
. daß ſie alſo in allem, was zur Dioptrif gehöret, vor allen
übrigen ſolchen Linien, ja vor ihren beyden Schweſtern, der Parabel und Ellipſe, den Vorzug verdienet*%, 3:4 Nach»
* Cartes hat krumme Linien geſucht, welche die Strahlen, die aus einem Puncte einfallen, wieder alle durch die Re- fraction in einem Puncte vereinigen.' Man nennet ſie daher carteſianiſche Ovalen. Ihre Beſchaffenheit iſt aus Carte ſens Geometrie Il. B. 50 S. der amſterd. Ausgabe von 1683 in 4. zu erſehen. Wenn Strahlen von einem unendlich entfernten Puncte in der Axe einer Hyperbel, oder welches eben das iſt, mit der Axe der Hyperbel parallel, auf ihre Höhlung auffallen, ſo folget aus dieſen Betrachtungen, daß
- die Hyperbel ſolche Strahlen glle in einem Puncte ihrer Axe
) verp-


