Jahrgang 
2 (1793)
Seite
333
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Den 8ten, Frau Pastorin ZGallensleben, geb. Lode» mann/; zu Sulzhayn.

Den r1ten, Hr. Advocat Adami zu Stotel.

Den, xxten, Verwitwete Frau Pastorin Röntig, geb. Kaufmann zu Knesebeck.

Den 1z3ten, Hr. Amtmann Ostmann zu Scarzsfels. Den 17ten, Hr, Postverwalter Röhrs zu Haarburg.

Den 18ten, Frau Doctorin Steche, geb. Morrien zu Northeim.

Den 22sten, Frau Präsidentin Schulte, geb. von Berlepsch zu Kuhmühlen. Die verewigte Frau Präsiden tin nimmt einen ehrenvollen Platz unter denjenigen ein, welche durch wahren Adel der Seele die Vorzüge des Standes und der Geburt geltend zu machen wissen. Mit einem lebhaften und hellen Geiste verband sie eine rastlose Thätigkeit in der Ausführung dcsjenigen, was ihr durch? dringender Blick in den verschiedenen Verhältnissen ihres Lebens für gut und nüklich ansah. Diese Thätigkeit aber wurde stets von jener theilnehmenden, wohlwollenden Güte geleitet, welche-das Eigenthum schöner Seelen ist. Sie fand ihre Freude im Wohlthun, und suchte um sich her Slück und Zufriedenheit zu verbreiten. Dabey besaß sie die seltene Gabe, den Wohlthaten, die sie erwies, durch die liebevolle Art, womit sie dieselben ertheilte, einen neuen Werth zu geben. Das Zutrauen, womit auch die Geringsten unter den Landleuten sich ihr naheien, war ein überzeugender Beweis, mit welcher freundlichen Her ablassung sie bey ihr Trost, Rath und Hülfe fanden. Sie war die zärtlichste Gattin, an deren Seite ihrem verehs rungswürdigen Gemahle 27 Jahre im Genuß der höchsten ehelichen. Glückseligkeit verflossen. Als die- liebreichste Mutter machte sie sich durch die sorgfältigste Erziehung um das Glück ihrer Kinder verdient, denen ihr Andenken uns vergeßlich ist. Ordnung, Harmonie und Zufriedenheit beseelte das ganze Hauswesen, dem sie mit Weigheit und unermüdeter Sorgfalt vorstand," ohne durc< das Vorurtheil geblendet zu seyn, als wenn dieser Theil der weiblichen Pflichten unter der Würde einer Dame von ihrem Stande

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