Jahrgang 
1 (1792)
Seite
8
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neigte ſich, den Titel Excellenz für die Geſandten des ganzen Hanſes Braunſchweig/Luneburg zu erhalten, und faſt gleichmäßige Vorrechte derſelben, wie die der Churs fürſten waren, zu gewinnen, auf franzöſiſche Seite. Die vielen Zänkereyen über Ceremonien, Vorſit, For- malien und Titel, womit de Saint Romain dieſen Cons greß abſichtlich verwirrte, waren in ſo weit beygelegt, daß man zu den Negotiationen ſelbſt hätte ſchreiten köan- nen, ni Hannoveranus legatus, wie Pufendorf ſchreibt, novas lites moviſlet, dum non contentus delineatione ſeſlionis, Ratisponze facta pertendit, ut Omnes eadem menſa/ſedeant ad imminnendam pr3x- rogativam Electorum, quam tamen ab ipſius Principe ſmo ſtudio affetari couftabat.*) GEobald hatte ſich alſo das innuebat des Biſchofs von Münſter in ein conſtabat des Congreſſes== das parturire in ein allectari verwandelt!

Indeſſen ward die Lage des teutſchen Reichs täglich Fritiſcher. Der Nimwegiſc<e Frieden war zwar 1674. geſchloſſen worden, aber ſo übereilt, daß er kaum-als ein wahrer Frieden angeſehen werden konnte. FSranpk;: reich war auf den höc<ſten Gipfel ſeines Glücks und Ruhms geſtiegen, und der übermüthig gewordene Lu- dewig der X1Vie kehrte ſich nicht an den Frieden, träumte von nichts als einer Univerſalmonarchie und hatte ſeinen Hohn über Teutſchland. Er ließ daſſelbe nicht nur ferner alles Krieges Ungemach empfinden, ſons

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- S8) Puüfendorf, 1, cit. Lib. XVIIL'S. 48, Pag. 1425»

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