Jahrgang 
1 (1792)
Seite
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Geheimenraths dieſes Namens, nach Nimwegen. Das- durch entſtand aber bald eine Eiferſucht zwiſchen Chur fürſten und Fürſten, da lezteren, nicht wie jenen, ges ſtattet wurde, Geſandien vom erſten Range nach Nim» wegen zu ſenden. Als Schütz vem Haaz nah Nims wegen zum Conareſſe kam, erklärte er daſelbſt dem kay» ſettichen Geſandten Stratmann: daß, wenn der Kays ſer den herzoglich/braunſchweigiichen Miniſtern Ambaſe ſadeurs; Ranz geben wolle!, dies Haus mehr ais biss Her zum gemeinen Beſten thun würde; ſollte er ihn aber verweigern, ſo werde es nur ſeinen Privatvors theil ſuchen. Stratmann erwiederte: daß keinem fürſtlichen Hauſe im Reiche, das einen Geſandäen an den Kayſer ſchie,' der Titel Ambaſſadeur verweigert werde; was aber das ihn angehende Ceremoniel hes treffe, ſo müſſe es damit, wie zu Münſter geſchehen, gehaiten werden, woſelbſt ſie honorem dextrae manus et tituium Excellentiae nicht erhalten hätten. Schütz eriviederte dagegen: was der Kayſer den Churfürjien einräume, könne er den Herzögen von Braunſchweig nicht verſagen: er begehre daher den Titel Excellenz, den erſien Beſuch von den ſpäter ankommenden<urst fürſttichen Geſandten vom zten Range, und in den Häuie:n anderer Geſandten, den erſten Eintritt und Plat vor dieſen. Die Sache ward lebhaft von den Herzögen betrieben, Heimburg an den Churfürſten vo! Brandenhurg FSriedrich Wilhelm wegen Erhal? kung dieſer Vorrechte geſchickt, und auf einem einſtweis ligen Congreſſe zu Hamburg, beſtand Grote auf der neimiichen Fordernung. Aber, obgleich die kayſerlichen

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