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Plantage 1 Gärtner mit Hülfe einiger Tagelöhner auf herrschaftliche Rechnung gepflanzet. Die Gattung der Obstbäume wird darnäc<h bestimmet, so wie die eine oder die andere Gegend den besten Absatz der Früchte hat. Die Zahl aber der Obst: und ausländischen Bäume, welche alle Jahr verkauft wird, ist sehr beträchtlich, sie hat einzelne Jahre an die 11000 Stück betragen. Die davon auffommende Summe ist daher hinlänglich gewes sen, nicht nur die Unfosten zu stehen, so auf die Erhals tung der Plantage nothwendig waren, sondern auch eis nen ziemlich beträchtlichen Ueberschuß einzubringen.
Nur der vorige harte Winter und der im Frühjahr 7789. lange angehaltene Frost ist der Plantage äusserst nachtheilig gewesen. Die Anzahl der dadurch abgestorbes nen Obstbäume ist nach einem detaillirten Verzeichniß von dem Plantagemeister zu 21963 Stüc angegeben- Es ist daher natürlich, daß in den ersten Jahren die Lies ferung der Bäume andie Unterthanen sehr wird beschränkt werden- müssen, Um aber den auswärtigen Verkauf nicht zu, verlieren, hat man an die 4000 Stück Obstbäus me aus Ürfetz kommen lassen, welche yerbunden mit. des nen, so der Frost verschonet hat, hoffentlich in wenig Jah» ren die Plantage in ihren vorigen Flor wieder herstellen werden.
Es ist gleich Anfangs erwähnet worden, daß ein Theil der Plantage den weißen Maulbeerbäumen ges widmet sey; diese Cultur wird noch fortgeseßet, und ob sie gleich vor ein paar Jahren durch den Frost sehr ges litten, so sind doch seitdem die jungen Bäume so gut wies
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